300 Jahre Späthsche Baumschule

Traditionsfest für September geplant

1720 wurden vor den Toren der Stadt Berlin die Späth’schen Baumschulen gegründet. Damit gehört das Unternehmen zu den ältesten der Stadt. Das 300-jährige Betriebsjubiläum soll am 19. und 20. September gefeiert werden. Leider kann aufgrund der Corona-Einschränkungen der für dieses Wochenende am 9. und 10. Mai geplante Gartenmarkt „Späth’er Frühling“ nicht stattfinden.

Geschäftsführer Holger Zahn:„Eine traditionsreiche Veranstaltung wie unseren Gartenmarkt ‚Späth’er Frühling‘ ausgerechnet im Jubiläumsjahr abzusagen, schmerzt. Doch die Gesundheit hat Vorrang – und die sehen wir für unsere Besucherinnen und Besucher, Mitarbeiter und Aussteller am besten gesichert, wenn wir den Gartenmarkt nicht stattfinden lassen – auch nicht in kleinerem Format. Dabei bedanken wir uns ausdrücklich beim Bezirksamt Treptow-Köpenick und namentlich bei Bezirksbürgermeister Oliver Igel für seinen Einsatz. Für unser Jubiläum ‚300 Jahre Späth‘ konzentrieren wir uns nun auf die zentralen Feierlichkeiten beim Traditionsfest im September.“

 

Das ganze Jahr hindurch erinnern die Späth’schen Baumschulen auf ihrem historischen Gelände in Berlin-Treptow immer wieder an ihr Jubiläum „300 Jahre Späth“. Zu den Öffnungszeiten des Pflanzenverkaufs ist außerdem eine Ausstellung mit Baumschulgeräten aus verschiedenen Jahrhunderten und die Ausstellung „Pflanzenjäger und ihre grünen Leidenschaften“ in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Baumschulmuseum zu sehen.

Die gärtnerischen Angebote der Späth’schen Baumschulen sind täglich geöffnet. Dazu gehören der Pflanzenverkauf mit reichhaltigem Sortiment vor der historischen Packhalle, der Kräutergarten mit vor Ort gezogenen Kräutern und Gartendeko-Ideen, der Hofladen mit regionalen Spezialitäten und Geschenkideen und die Schaugärten auf dem Gelände: Fertighecken, Gräser, Rhododendron, Hortensien, Natursteine. 

Aufgebaut werden auch die jahreszeitlichen Pflanzenschauen. Dazu gehören neben der Rosenwochen im Juni, der Staudensommer bei Späth im Juli, die Dahlienschau im August und September und die Kürbisausstellung im Oktober.

 

Das Hofcafé Späth ist dagegen geschlossen. Ebenfalls können Angebote wie der Winzerausschank im Späth’en Weingarten, die wöchentliche „Live-Musik im Weingarten“ und das „Tanzen in der Baumschule“, außerdem der monatliche Gärtner-Treff „Der grüne Daumen“ bis auf weiteres nicht stattfinden. Sobald die Späth’schen Baumschulen ihren gastronomischen Betrieb im Hofcafé Späth wieder aufnehmen können, wird auch der Weingarten mit seinen regelmäßigen Veranstaltungen eröffnet.

Anlässlich ihres 300. Geburtstags geben die Späth’schen Baumschulen das neue Späth-Buch heraus, das die Unternehmensgeschichte von 1720 bis heute vor dem Hintergrund der jeweiligen Zeitepoche beschreibt. 

Aktuelle Informationen zu Veranstaltungen und gärtnerischen Angeboten in den Späth’schen Baumschulen sind auf der Website der Späth’schen Baumschulen zu finden: www.spaethsche-baumschulen.de